Wenn jeder Sänger seine Chorstimme mit seinen eigenen Emotionen zum Leben erweckt, entstehen Momente, die nicht emotionaler, intensiver sein können. Daraus ergibt sich eine ganz eigene Sprache, eine Stimme, mit der wir mit unserem Publikum in einen geistigen und emotionalen Austausch treten wollen.



Stephan Gogolka  (2017-2018)

Stephan Gogolka wurde 1971 in Wiesbaden geboren und begann dort seine musikalische Ausbildung bereits im Kindesalter. Mit zehn Jahren wurde er Mitglied des Wiesbadener Knabenchores und trat dort bald auch solistisch hervor. Als Schüler des Wiesbadener Konservatoriums erhielt er im Gymnasiastenalter ein Stipendium, mit dem er in der Gesangsabteilung durch die Gesangspädagogin Rose-Marie Stoye weitere Ausbildung erhielt.

 

Nach dem Abitur in Wiesbaden folgten in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ das Musikstudium, das er zunächst als klassischer Sänger (bei Prof. Hermann Christian Polster, Achim Wichert und Jürgen Kurth) und nach einem Zusatzstudium bei Prof. Gert Bahner als Dirigent abschließen konnte.

 

Weiterbildende Studien führten ihn u. a. zu Horst Günther, Magdalèna Hajòssyovà (Berlin), Richard Sigmund und Ubaldo Gardini (Italien).

 

 

Als Dirigent und musikalischer Assistent des Thomaskantors Prof. Georg Christoph Biller arbeitete er in den Jahren 2006 bis 2008 mit dem Thomanerchor Leipzig. In diesem Rahmen übernahm er auch die Begleitung einiger Sänger bei Meisterkursen in den Sommern 2007/2008 (darunter z. B. ein Oratorienkurs mit dem Tenor Peter Schreier).

 

Als Sänger arbeitet er z.B. mit dem „Neuen Salon Orchester Leipzig“ zusammen, dabei entstand im Jahre 2008 die CD-Produktion „Salut d’amour“. Weitere Kooperationen bestehen mit der Sächsischen Bläserphilharmonie oder der Elblandphilharmonie Sachsen.

 

Seit März 2017 war Stephan Gogolka als Nachfolger von Professor Gunter Berger mit der künstlerischen Leitung des

KONZERTCHOR LEIPZIG betraut.